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Pressing Macha Allah

In einer mittelgroßen Stadt in Togo wird die Wäsche noch immer überwiegend von Hand in Bottichen im Freien gewaschen, selbst wenn diese Arbeit an Dritte vergeben wird.

Der Jungunternehmer Djawad erhielt für sein Start-up einen Kredit von TIKOS, um zwei Waschmaschinen und Bügeleisen zu kaufen und ein Geschäft zu eröffnen. Mit dem motorisierten Dreirad holt er schmutzige Wäsche ab und liefert sie umweltfreundlicher gereinigt und staubfrei an Privat- und Hostelkunden aus.

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Fortschritt:
Pressing Macha Allah

Dank gutem Service und sorgfältiger Reinigung stieg die Zahl der Bestellungen zunächst stetig, und viele Kunden brachten grosse Mengen an Bettdecken. Dadurch entstand der Bedarf nach einer zusätzlichen 15-kg-Waschmaschine. Nach acht Monaten erhielt Djawad schliesslich seine Gewerbelizenz, die es ihm nun ermöglicht, auch gewerbliche Kunden zu bedienen.

Trotz dieses positiven Schritts hat er weiterhin Schwierigkeiten, seine Reinigung erfolgreich weiterzuentwickeln. Zwar verfügt er über zwei besondere Verkaufsargumente – ein Dreirad mit geschlossenem Ladeabteil und seit Februar zwei Trockendampfgeräte, gespendet vom Gründer des Schweizer Marktführers Laurastar – doch lokale Frauen bieten ähnliche Dienstleistungen zu deutlich tieferen Preisen an. Um dem entgegenzuwirken, will er seine Werbung verstärken, auch über Radiospots, und nationale sowie internationale Touristen in Kpalimé ansprechen. Er leistet die Rückzahlungen nun monatlich und hat bereits einige geleistet, wenn auch manchmal verspätet.

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